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Der private Waldfriedhof Uitikon

In der freien Natur von Verstorbenen Abschied zu nehmen, entspricht dem Bedürfnis vieler Hinterbliebener, um aus dem engen Rahmen und der oft bedrückenden Stimmung des Friedhofes weg zu kommen. Vor Hunderten von Jahren fanden Beisetzungen von verstorbenen Familienmitgliedern in kleinen Höfen mit einer Kapelle, ganz in der Nähe des eigenen Heimes, statt. Später wurden solche Höfe für Gemeinden errichtet. Nach Einführung der Kremationen galt der Friedhof weiterhin als geeignete Stätte für Urnenbeisetzungen.

Erst in den letzten Jahrzehnten zeichnete sich der Wunsch nach Bestattungen ohne den engen Grabrahmen ab: ein Gemeinschaftsgrab, das bald in allen Friedhöfen Eingang gefunden hat. Vorwiegend Menschen mit Bezug zur Natur empfinden jedoch Aschenbeisetzungen ausserhalb der Friedhofmauer wesentlich geeigneter.